Mittwoch, 21. Dezember 2016

Fotos vom Handy auf den PC übertragen

Normalerweile erwartet man das wie folgt: Handy per USB Kabel an den PC anschließen. Ordner öffnen, Bilder übertragen, fertig.

Und so funktionierte es die ersten 5-6 Male auch. Doch das missfiel wahrscheinlich wieder dem System der Beschissenheit, das pausenlos damit beschäftigt ist, mir auf den Kopf zu scheißen, so dass es mit der Zeit Stück für Stück immer mühseliger wurde.

Katzenscheiße - die Erste:
Anstatt, dass das Handy sofort erkannt wird, wurde es manchmal nicht von Windows erkannt. Oder verschwand plötzlich aus dem Arbeitsplatz. Oder ich konnte auf das Handy zugreifen, aber es wurden im Ordner keine Dateien angezeigt. Nervig. Aber es war einfach zu lösen, in dem man das Handy kurz abzog und erneug anschloss.

Katzenscheiße - die Zweite:
Gleiches Problem. Aber der Workaround oben funktioniert nicht mehr. Stattdessen muss ich jetzt den ganzen Rechner neu starten. Dann ging es wieder.

Katzenscheiße - die Dritte:
Gleiches Problem. Jedoch funktioniert jetzt auch ein Neustart des Rechners nicht mehr. Stattdessen muss ich jetzt furchtbar umständlich die Fotos per E-Mail von meinem Handy an den PC senden, dann warten bis es übertragen wird - warten warten warten warten - dann mich mit dem PC einloggen, dann warten bis die E-Mail endlich angekommen ist -warten warten warten warten warten warten, dann E-Mail öffnen, alles als Zip herunterladen, in den Download Ordner gehen, Zip entpacken und Fotos endlich den gewünschten Zielordner auf den Rechner schieben. Herrlich!!

Katzenscheiße - die Vollendung:
Erneut das gleiche Problem. Jedoch konnte ich eben aus unerfindlichen Gründen mit meinem Rechner die E-Mail nicht mehr öffnen. Stattdessen verharrte der Browser einfach in der Listenansicht von Hotmail und es kam nach einiger Zeit irgendwas mit "es ist ein Problem... bitte später erneut probieren". Dann ging das ganze Internet plötzlich nicht mehr. Also Router resettet und Rechner neu gestartet. Dann ging das Internet wieder. Also erneut E-Mail versucht zu öffnen. Und genau die gleiche Scheiße. Wieder kein Internet. Nochmal Rechner neu gestartet. E-Mail diesmal nicht mehr versucht zu öffnen. Stattdessen funktionierte jetzt das Verbinden des Handys per USB auf einmal wieder zufällig und ich konnte die Bilder so übertragen.

Fazit: Das kann doch alles nicht wahr sein. Diese Willkür. Ich habe mir die Scheiße nicht ausgedacht, sondern das ist so eingetreten. Als wenn da irgendein Arsch so eine Art Volume Regler immer weiter aufdreht bis zur unendlichen Beschissenheit. Nach dem Motto: mal sehen, wann die Versuchsratte komplett ausrastet...

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rechtschreibung

Mir fällt in letzter Zeit auf, dass ich vermehrt Flüchtigkeitsfehler bei der Rechtschreibung mache. Insbesondere, was Groß- und Kleinschreibung angeht. Und ich übersehe diese Fehler auch noch und das, obwohl ich es eigentlich besser wüsste. Vermutlich stumpft man durch das viele Chatten in Whatsapp und Co. einfach ab.

Wie schön, dass einen Word dabei dann auch noch im Stich lässt. Habe den Text aus dem vorherigen Blog mal eben in Word kopiert und die Rechtschreibprüfung durchlaufen lassen. Warum mir Word aber den folgenden Fehler ("zweifeln" hatte ich groß geschrieben) nicht angemeckert hat, ist mir ein Rätsel.

Captain Planlos

Wenn ich bei Finya die Statements der Damen durchlese, dann steht dort nicht selten ein Satz in der Art "ich suche den starken Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht und weiß was er will". Ich muss dann immer schmunzeln und denke, "da bin ich ja genau der Richtige ;-)".

Und je älter die Frauen werden, desto größer scheint der Bedarf an einem Beidbeinig-Im-Leben-Steher-Weiß-Was-Er-Will-Macker zu sein. Dieser Satz geht mir echt ziemlich auf den Keks und kommt gleich nach meiner Lieblingsfrage, wie lange denn meine längste Beziehung dauerte...

Dabei weiß ich eigentlich, was ich will. Das Problem ist nur, dass man nicht alles davon haben kann. Metaphorisch gesehen stehe ich im Eisladen vor 15 verschiedenen Sorten, von denen ich gerne 12 hätte, aber nun mal höchstens drei in meine Eiswaffel passen; bzw. ich versuche, ein 120cm breites Spannbettlaken über eine 200cm breite Matratze zu spannen aber nie mehr als zwei Ecken schaffe.

Als ich mich kürzlich mal ein wenig in das Thema Investmentfonds eingelesen habe, bemerkte ich plötzlich, wie geil es ist, mal wieder etwas Neues zu lernen. Es hat mich ein wenig an mein Studium erinnert, denn dort hat man nämlich auch immer etwas zurückbekommen, wenn man Energie in eine Sache gesteckt hat - neues Wissen. Setzte ich mich damals 8 Stunden hin um für eine Klausur zu lernen, so war ich anschließend auch um einiges an Wissen reicher. Sitze ich hingegen heute im Büro, um für 8 Stunden irgendeine Aufgabe zu bewältigen, so habe ich persönlich überhaupt nichts davon, denn man lernt im Prinzip nichts dabei bzw. nur in ganz geringem Maße, verglichen mit dem Studium. Insofern habe ich das Studium auch nie als Arbeit angesehen.

Daher bin ich auch sehr auf die Idee angesprungen, auf die ich kürzlich gebracht wurde, nämlich noch einmal zu studieren, konkret Lehramt für Berufliche Schulen. Auf den ersten Blick klingt auch alles sehr verlockend. Man kommt raus aus dem Alltagstrott, lernt neue Leute kennen, schnuppert mal wieder Uni-Atmosphäre, bildet sich weiter und schafft sich eine neue berufliche Perspektive mit realistischen Chancen auf Verbeamtung samt den ganzen Vorzügen (private Krankenkasse, sicherer Job, Beurlaubungen).

Doch verfliegt erst einmal die anfängliche Euphorie und kommt wieder die graue Realität zum Vorschein, so sieht das Ganze dann doch gar nicht mehr so einfach aus. Hauptsächlich sind es folgende Faktoren, die mich mehr als zweifeln lassen:

1. Das soziale Umfeld
Man kann es drehen wie man will. Im Grunde bin ich zu alt. Der Durchschnitt wird etwa 10 Jahre jünger sein. Es dürfte demnach schwierig werden, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. Und dies ist in einem Studium ungemein wichtig, da man als Einzelkämpfer deutlich schlechtere Chancen hat. Zumal kommt hinzu, dass ich damals mit meinem Freundeskreis doch noch sehr viel mehr Kontakt hatte. Logisch, denn damals waren alle auf einem Haufen, alle waren jung, ungebunden und hatten Zeit. Und eine spontane Chill-Runde mit Wein und Bud Spencer Filmen irgendwann nachts an einem Werktag zu starten, war schon ziemlicher Luxus, der heute so absolut nicht mehr drin wäre.

2. Die finanzielle Belastung
Das Studium ist echt lang. 6 Semester Bachelor + 4 Semester Master + 18 Monate Referendariat. Daher fragte ich mich, wie viel man davon evtl. durch Anrechnung von Scheinen verkürzen könnte.
Fakt ist, eine verbindliche Zusage diesbezüglich ist erst möglich, nachdem man sich schon eingeschrieben hat, also bereits am Studieren ist. Vorher geht allenfalls eine unverbindliche Einschätzung. Wenn ich mir die Modulbeschreibungen der drei Teilstudiengänge aber so ansehe, dann würde ich mal grob schätzen, dass ich im Bestfall das Studium um 2 Jahre verkürzen könnte. Und das ist schon sehr optimistisch. Denn nicht alle Fächer werden jedes Semester angeboten, ich muss nebenbei noch arbeiten und schaffe vielleicht nicht immer alle Klausuren oder ein Kurs ist mal überfüllt und ich muss ein Semester warten oder, oder, oder...
D.h. ich muss mit einer ungefähren Studiendauer von 5 Jahren rechnen. Und während der gesamten Zeit kann ich nicht genug Geld verdienen (entweder durch Teilzeitarbeit oder im Falle des Refs.), um davon meine Unkosten zu bezahlen, was wiederum bedeutet, dass ich jeden Monat viele hundert Euro von meinen Ersparnissen (wohlgemerkt selbst erarbeitete Ersparnisse und nicht in den Hintern gestopft bekommene Goldbarren, wie das bei den meisten anderen der Fall ist...) abzweigen, sodass ich am Ende der Ausbildung recht pleite wäre. Und selbst dann wäre ich in der Zeit alles andere als wohlhabend, sondern müsste echt auf den Euro achten, was echt hart wäre.


3. Die zeitliche Belastung
Hier habe ich gleich Druck an zwei Fronten. Zum einen kann ich mir nicht unendlich Zeit lassen mit dem Studium, weil eine Verbeamtung nicht ewig möglich ist. Zum anderen dürfte es eine recht akrobatische Übung werden, ein Studium und den Teilzeitjob zeitlich unter einen Hut zu bekommen.
Nicht zuletzt müsste ich mit meinem Chef ein überaus flexibles Arbeitszeitmodell aushandeln, dass mir ein Studium überhaupt erlaubt, sodass ich meine Arbeitszeit entsprechend der verbindlichen Termine, die sich aus den ganzen Praktika, Seminaren, Gruppenarbeiten, Referate, Schulbesuche etc. ergeben. Da wird mich mein Chef sicherlich erst einmal fragen, wie ich mir das denn vorstelle, zurecht. Und auch wenn er schon einiges gewohnt ist mit meinen ganzen Extrawürsten, mit denen ich bereits angeschissen kam, dürfte das echt nicht einfach werden.
Erwähnenswert ist auch die Anfahrtszeit. Brauchte ich damals in Flensburg gemütliche 15 Minuten Fußweg um zur FH zu kommen, sind es jetzt locker 50 Minuten überfüllte S-Bahn und Busse mit drei Mal umsteigen :-/.

4. Der Anspruch
Ein Studium ist nicht mal eben so nebenbei gewuppt. Das ist kein seichter Abendkurs an einer Volkshochschule. Zumindest nicht für mich. Das ist wirklich anspruchsvoll. Da muss man richtig Energie reinstecken. Mein FH-Studium war auch alles andere als geschenkt und das obwohl ich in einer hervorragenden Lerngruppe war, mit denen ich viele Projekte umsetzte und von denen ich wirklich profitierte. Das wäre allein so in der Zeit kaum möglich gewesen. Ein Uni-Studium ist tendenziell zudem noch eher anspruchsvoller. Hinzu kommt, dass ich damals in der meisten Zeit des Studiums überhaupt nicht nebenbei gearbeitet habe und mich somit in den Stressphasen voll und ganz auf das Studium konzentrieren konnte und mich nicht noch gedanklich mit irgendeinem anderen Job auseinandersetzen musste.

Fazit: Ich müsste 10 Jahre jünger sein und nicht nebenbei arbeiten müssen. Dann würde sich die Frage gar nicht stellen, sondern ich würde mich sofort einschreiben.

Freitag, 25. November 2016

Versicherungsfuzzis

Mir ist schon seit längerem bekannt, dass meine Autoversicherung viel zu teuer ist, was weniger am Anbieter, sondern vielmehr am schlecht gewählten Tarif liegt. Daher bin ich heute mal zu einer Zweigstelle meiner Versicherung gegangen (HUK) und der Mitarbeiter konnte mir da ein wesentlich günstigeres Angebot erstellen. Soweit so gut.

Was mir im Nachhinein unglaublich sauer aufgestoßen ist, war die Tatsache, wie schnell ich von dem Typen abgefertigt wurde. Das ganze Gespräch hat vielleicht sieben Minuten gedauert. Ich fühlte mich wie bei McDonalds an der Kasse, nur das eine Kfz-Versicherung im Allgemeinen doch sehr viel komplexere Tarifstrukturen beinhaltet, als ein Big Mac Sparmenü.
Eh ich mich versah, hatte er schon den kompletten Packen ausgedruckt, den ich dann mit nach Hause zum in Ruhe durchlesen mitnehmen sollte. Dabei ist er auf keinerlei Optionen eingegangen, ob ich die nun haben will oder nicht, sondern hat einfach selbst den Mist zurechtgeklickt.
Beispiele:
- Werkstattbindung
- Auslandsschutz
- Personenschutz
- Rabattschutz
- diverse PLUS Optionen etc.
- Kasko

All das hat er quasi nach gut Dünken gleich mit angewählt oder auch nicht. Eine gute Beratung wäre, wenn man mit dem Kunden gemeinsam durch die Optionen geht und ihn fragt ob er das haben will oder nicht und im Bestfall sogar noch erklärt, was das Ganze bringt und ob das sinnvoll ist oder nicht.
Davon war leider keine Spur. Die Krönung war noch, dass er mir erzählte, am 30.11 sei irgendein Stichtag für Versicherungswechsel und daher wäre er gerade sehr beschäftigt. Das heißt auf gut Deutsch eigentlich "Ich hab gerade keinen Bock auf dich, da ich noch andere Kunden habe, die mir wichtiger sind, denn bei denen schließe ich neue Verträge ab und dafür bekomme ich eine schöne Prämie, während ich bei dir Vogel ja nur einen Haufen Fragen beantworten soll und am Ende nichts dafür bekomme."

Da ich recht unbefriedigt aus dem Laden gegangen war, habe ich spaßeshalber noch einmal eine andere Zweigstelle der HUK aufgesucht. Nach dem Motto, mal sehen, was mir der erzählt und ob er mehr Zeit für mich hat. Doch Fehlanzeige. Als ich ihm erzählte, dass ich bzgl. einer bestehenden Versicherung fragen hätte, kam von ihm nur ein leises, enttäuschtes "ja". Man hörte sofort heraus, dass der auch keinen Bock auf mich hatte. Und so war es auch. Zunächst wollte er mir erzählen, dass ich es ja gar nicht viel günstiger bekäme usw. und wollte mich schon wieder loswerden. Dann habe ich den Wisch von seinem Kollegen herausgeholt mit einem um etwa 30% günstigeren Tarif. Ahja und auf einmal ging es also doch günstiger, soso ;-). Er versuchte dann aber eine neue Taktik "ja, wenn Sie das jetzt schon alles bei Herrn XY gemacht haben, dann sollten Sie das auch besser mit ihm weiterbearbeiten..." zu deutsch übersetzt "Verpiss dich du Trottel, mit dir kann ich kein Geld verdienen. Soll sich doch mein Kollege mit dir herumschlagen." Dann ging es weiter. Obwohl der Laden leer war und das Telefon nicht klingelte, griff er zu seinem Handy und machte kurz ein Telefonat bzw. täuschte eines vor. Als er wieder auflegte, stand er einfach auf (ich saß ihm noch gegenüber am Schreibtisch), was schon im Prinzip einem Rausschmiss gleich kam. Ich konnte noch schnell 1-2 Fragen stellen, die er mir sogar vernünftig beantwortete, eh ich dann endlich seinem Wunsch nachkam und ging. Auch dieses Gespräch dauerte keine zehn Minuten.

Unglaublich, was das für dreckige Scheißpenner sind. Ich hätte Bock, mich bei der Zentrale zu beschweren, einen langen Brief aufzusetzen. Aber dann denke ich mir wieder, bringt doch eh alles nichts. 

Kein Vergleich zu meinem Termin, als ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschloss (bei einer anderen Versicherung). Da hatte ich bei dem Typen zwei Termine von jeweils einer guten Stunde. Der hat sich richtig viel Zeit gelassen und ist jede Option mit mir durchgegangen. Das war damals von der Beratung her top. Und ich weiß auch wieso, denn da war ich für ihn die goldene Weihnachtsgans, die ihm schön die Prämie in die Kasse spült.

Versetzt

Kürzlich hätte ich mal wieder ein Date haben sollen. Wäre das erste gewesen. Doch Sie erschien nicht. Hier der SMS Verlauf dazu. Da merkt man echt deutlich, wie wurscht es ihr war. Nach dem Motto: Verprelle ich einen, rücken eh gleich 20 neue nach.
FOTZE!





Willkommen in der "Bundesrepublik Schwanzland".
Auf eine Frau kommen 20 Schwänze.
Die Frauen sind die Königinnen, die Männer die Sklaven.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Neue Grafikkarte - Nachtrag

Die Grafikkarte zu kaufen, war ziemlicher Quatsch. Bin schon am überlegen, die wieder umzutauschen, da es nicht ein einziges ordentliches Spiel gibt, wofür sich die Karte wirklich lohnt.

Nun wollte ich gerade dem Battlefield Multiplayer nochmal eine Chance geben und als Sahnehäubchen obendrauf gab es jetzt auch noch Verbindungsprobleme. Scheint ein bekanntes Problem zu sein zwischen Kabel Deutschland und den EA Servern. Herrlich, jetzt kann ich mich durch 100 Foren gefüllt mit Halbwissen klicken und versuchen, an irgendwelchen Einstellungen herumzufummeln.
Aus Erfahrung weiß ich - das bringt sowieso alles nichts.
Entweder es funktioniert und dann ist es völlig egal, was man wie eingestellt hat oder es funktioniert nicht und auch dann ist es völlig egal, was man wie eingestellt hat. Erfahrungsgemäß hatten diverse Einstellungen immer genauso viel Auswirkungen auf ein Funktionieren oder Nichtfunktionieren, wie die Farbe meiner Socken.

Nicht zu fassen. Das erste Battlefield von vor fast 15 Jahren lief damals reibungslos und auch heute gibt es immer noch eine onlinefähige Version. Doch das neue Ding geht nicht. Das die das nicht hinbekommen. Nach so vielen Jahren der Online-Spiele sollte das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Ich kann natürlich jetzt auch das alte Battlefield mit der neuen Grafikkarte spielen. Läuft jetzt wahrscheinlich mit 500fps oder so. Da hat sich die Anschaffung aber mal richtig gelohnt.

Samstag, 22. Oktober 2016

Neue Grafikkarte

Als kleines Leckerli zwischendurch habe ich mir eine neue Grafikkarte besorgt. Battlefield 1 läuft damit in 2560x1440 in der höchsten Einstellung in butterweichen 60fps. Sieht durchaus ganz nett aus. Dennoch: Im Grunde kaum besser als auf den Konsolen. Bisschen mehr Details, bisschen schärfer, bisschen flüssiger. Vorbei ist die Zeit, wo es auf dem PC Exklusivspiele gab, die technisch so weit fortgeschritten waren, dass sie auf Konsolen im Prinzip kaum zu realisieren waren.







Freitag, 21. Oktober 2016

Aktualisierte Top 10 der schlimmsten Terrorwaffen

1. Laubpuster
2. Atombombe
3. Wasserstoffbombe
4. Langstreckenrakete
5. Napalm
6. Anthrax
7. Plastiksprengstoff
8. Automatische Schusswaffen
9. Einfache Schusswaffen
10. Messer und Schlagwaffen

Der Laubpuster muss meiner Ansicht nach sofort strengstens untersagt werden. Jeder, der damit in meinem Umfeld herumrennt, insbesondere wenn ich schlafen will, wird zum Tode verurteilt. Das Urteil ist sofort zu vollstrecken.

Nur mal ein kleines Rechenbeispiel:
Wir haben mittlerweile 1,1 Mio hochqualifizierte, schutzsuchende, schwer traumatisierte Fachkräfte im Land. Zusätzlich nochmal ca. 4 Mio Arbeitslose. Zieht man davon alle ab, die körperlich nicht fit sind und alle Kinder, so bleiben wahrscheinlich noch etwa 3 Mio übrig.

Gehen wir mal davon aus, dass man mit einem (herrlich leisen) Rechen an einem 8 Stunden Arbeitstag rund 500 Quadratmeter Fläche innerhalb einer Stadt, wo jetzt kein dichter Wald ist, von Laub befreien könnte, so würde die tägliche Arbeitskraft ausreichend sein, um jeden Tag eine Fläche von 1500 Quadratkilometer von Laub zu befreien. Das entspricht in etwa der Fläche von Hamburg und Berlin zusammen. Ist doch schon mal was.

Daher gibt es aus meiner Sicht keinerlei Anlass, teure und laute Laubpuster einzusetzen, wenn man das Ganze auch umsonst bekommen kann, bzw. nicht umsonst, sondern die Leute werden ja bereits bezahlt.

Darf ich vorstellen...

Das "Schlafglücksrad"

Hiermit wird künftig jeden Tag erneut entschieden, ob ich morgens ausschlafen darf oder nicht. 


Das sog. Schlafglücksrad wurde vom System der Beschissenheit als Sofortmaßnahme eingeleitet, da ich Dienstag und Mittwoch gut geschlafen habe (!); ich erlange anscheinend meinen normalen Schlafrythmus allmählich zurück.
Anmerkung hierzu: Das war unfassbar geil. Bin um 3 Uhr morgens ins Bett, kurz darauf eingeschlafen und ca. 13 Uhr aufgewacht. Brauchte keine lange Aufwachphase, sondern konnte gleich geil loschillen, wie zur besten Studentenzeit. Das war für mich wie Weihnachten und Ostern zusammen. 

Problem hierbei ist, dass ich dadurch entsprechend gut gelaunt war und mich wohl fühlte. Dies führte jedoch zu einem erheblichen Einbruch an negativer Energie, die ich sonst schön produziere, was wiederum den Mitarbeitern im System der Beschissenheit sehr missfiel, war ich bislang doch immer eine überaus lukrative Energiequelle.

Die gestrige Ziehung war: Laubpuster (direkt vor meinem beschissenen Schlafzimmerfenster!!!)

Die heutige Ziehung war: Sonstiges Gepolter
Es war heute ein undefinierbares Klappern und Klödern. Als ob man mit einem Stock in den Abflussrohren herumfuhrwerken würde. Und dies natürlich auch nicht nur 1-2 Minuten, sondern schön eine halbe Stunde, sodass man dann auch wach ist.
Hierdurch konnte mein Schlaf erfolgreich von 9 Stunden auf ca. 6 Stunden gedrückt werden. Das allgemeine Gepolter wurde ausgeführt von meinen neuen Nachbarn über mir, die als Außendienstmitarbeiter vom System der Beschissenheit mir über den Kopf gesetzt wurden mit nur einem einzigen Ziel - mir unfassbar auf den Sack zu gehen.
Das Einzige, was mich mittlerweile davon abhält, das ganze Gesocks sofort hinzurichten ist, dass ich bislang keinen Weg gefunden habe, dies durchzuführen, ohne mir selbst dabei zu schaden.

Montag, 17. Oktober 2016

Die 5 Säulen des Lebens

Einmal hier nach regulärer Definition:



Und jetzt meine Säulen (ich brauche ein paar mehr davon...)


Arbeiten                       Machen                       Warten

                Bezahlen                       Scheiße                         Müde sein

Schön brav die Fresse halten





5 Jahresplan

Bis 40:

1. Wieder schnell einschlafen können
2. Wieder durchschlafen können
3. Ausgeschlafen und wach sein
4. Nochmal zur Sicherheit: Endlich schlafen können!!!!!!!
5. Energie haben
6. Frau finden
7. Glücklich werden
8. Job haben, der mich erfüllt
9. Vernünftige Freizeit
10. Vernünftigen Lebensstandard erreichen

Andernfalls wünsche ich mir zum 40. zum Geburtstag so einen Hirnschlag, wie ihn Kai C. hatte. So wie ich das verstanden hatte, genau das Richtige für mich, da es alle meine Kriterien für einen vorzeitigen Ausstieg erfüllte.
Ehrlich und auch wenn ich mich wiederhole. Ich habe keinen Bock mehr. Wenn sich meine obige Liste nicht erfüllt, was soll dann noch groß kommen? Ich meine, ich habe doch schon alles gesehen, was beschissen ist. Und all die schönen Dinge, die bekommt man ja sowieso nicht. Also was soll dann der ganze Zirkus noch. Wozu die ganze Anstrengung.

Wenn man davon ausgeht, dass man
- keine Frau
- keine Kohle
- keinen Erfolg
- keinen erfüllenden Job
- kein erfüllendes Privatleben
- keine dolle Gesundheit
- kein gar nichts

... hat, was bleibt dann noch übrig?


Schlaflos

Ist jetzt 6:50 Uhr morgens. Habe es mit dem Schlafen jetzt erstmal aufgegeben. Lag seit 1 Uhr im Bett und war nur damit beschäftigt, mich von einer Seite zur anderen zu wälzen. Vielleicht zwischendurch 1-2 Stunden geschlafen, bin nicht sicher. Bin völlig gerädert und nur so halb da. Ähnlich wie mit einem Jetlag. Bin müde aber kann nicht schlafen. Bin zu müde, um als wach zu gelten und zu wach, um schlafen zu können.
Damit ist dann auch der heutige Tag meines erkauften Sabbaticals wieder fürs Klo.
Von den jetzt insgesamt 17 Tagen waren vielleicht gefühlt 4-5 "gute" Tage dabei, wo ich ausgeschlafen und auch tagsüber schon halbwegs aktiv war. An den anderen Tagen habe ich im Prinzip 18 Stunden im Dämmerzustand verbracht. Der übliche Tagesablauf ist dann wie folgt:

1 Uhr ins Bett gehen
3 Uhr einschlafen
9 Uhr aufwachen
9 - 14 Uhr im Bett liegen bleiben, dösen, zwischendurch vielleicht nochmal 1-2 Stunden weiterschlafen.
14 -17 Uhr aufstehen, duschen, essen, scheißen, auf dem Sofa liegend mit dem iPad surfen, dösen. Wirklich wach bin ich in dieser Zeit meist nicht, geschweige denn aktiv oder unternehmungslustig
17 - 19 Uhr nochmal ins Bett gehen, mit etwas Glück nochmal schlafen
19 Uhr wieder aufstehen und das erste Mal am Tag allmählich wach werden
20 - 0 Uhr in Topform. Bin wach, ausgeschlafen, gut gelaunt, jetzt kann der Tag anfangen.
Nach 0 Uhr geht es dann meist rapide bergab, sodass ich ab ca. 1-2 Uhr wieder soweit bin, das ich ins Bett gehen kann.

Somit bleiben vom Tag im Prinzip nicht viel als 5 Stunden lebenswerte Zeit. Ich habe damit mit Sabbatical quasi soviel frei, wie ein normaler Mensch, der Vollzeit arbeitet. Die restliche Zeit bin ich gefangen in der eigenen Müdigkeit.

Rechne ich das auf mein Sabatical hoch und vergleiche das mit den 14 Stunden Wachzeit, die ich früher mal hatte, so komme ich auf 93/14 x 5 = ca. 33 Tage effektiv.

Aufgrund dieser Umstände sind auch alle weiteren größeren Reisepläne etc. bis auf weiteres gestrichen. Da hab ich im Moment nicht die geringste Energie für.